DBI Gas- und Umwelttechnik
DBI-GUT Slogan

Fachübergreifende Großprojekte der DBI-Gruppe

Besonderheiten (Innovation) im Vergleich zum Stand der Technik

Kompaktreformer der Firma DBI GUT

In die Entwicklung sollen innovative Konzepte einfließen, die auf Basis aktueller F&E-Ergebnisse entwickelt wurden und nicht in kommerziell verfügbaren H2-Erzeugersystemen anderer Leistungsklassen zu finden sind. Die geplante Integration dieser Innovationen bietet eine deutlich verbesserte Effizienz gegenüber bestehenden Systemen, u. a. gekennzeichnet durch einen geringeren Energieverbrauch, eine Verbreiterung des Spektrums an Einsatzstoffen sowie längeren Betriebsintervallen zwischen den erforderlichen Unterbrechungen für die Wartung. Die beteiligten KMU partizipieren hierbei direkt an den Ergebnissen aus Spitzenforschungsthemen und sichern sich hierdurch technologische Vorteile, was mittel- und langfristig zu einem hohen Marktanteil führt.

Kompaktheit: Die gesamte H2-Erzeugung und -konditionierung wird in einem kompakten Modul zusammengefasst. Sämtliche Prozessgasschritte unterliegen daher keiner räumlichen Trennung, sondern stehen in engem Kontakt zueinander, wodurch eine optimale wärmetechnische Kopplung der endo- und exotherm ablaufenden Prozesse bei minimalen Prozessgaswegen gewährleistet wird.

Prinzip der „überfahrenen“ Prereformingstufe: Beim Prereforming werden höhere Kohlenwasserstoffe, die eine hohe Affinität zu Ausbildung kohlenstoffhaltiger Ablagerung bei der Dampfreformierung besitzen, mit Wasserdampf an einem Katalysator bei niedrigen Temperaturen in ein H2/CH4-reiches Gas umgewandelt, welches der eigentlichen Dampfreformierung zugeführt wird. Im geplanten Erzeugersystem wird eine gekürzte Prereformingstufe integriert. Diese wird kinetisch ausgelegt, d.h. es ist nicht das Ziel die thermodynamische Gleichgewichtszusammensetzung zu erreichen, sondern lediglich höhere KW in unbedenkliche C1-Spezies und H2 zu konvertieren.

Eduktvorwärmung durch überhitzten Wasserdampf: Der Prozesswasserdampf wird so stark überhitzt, dass das eigentliche Prozessgas erst kurz vor der eigentlichen Reaktionszone zugegeben wird. Der zugeführte Kohlenwasserstoff wird hierdurch einer minimalen Verweilzeit ausgesetzt. Spaltreaktionen der höheren Kohlenwasserstoffe im Feedgas an katalytisch aktiven Rohrwandmaterialien werden reduziert und damit die unterbrechungsfreie Betriebsdauer verlängert, was mit einem geringeren Wartungsaufwand einhergeht.