DBI Gas- und Umwelttechnik
DBI-GUT Slogan

Fachübergreifende Großprojekte der DBI-Gruppe

Konkreter Beitrag zu Energieeffizienz/Klimaschutz

Eine Wasserstofferzeugung mit dem HydroGIn-System direkt beim Verbraucher bietet die Möglichkeit Effizienzen zu steigern und Kosten zu senken, eine permanente Herausforderung in energie- und ressourcenintensiven Wirtschaftsbereichen, wie der metallverarbeitenden Industrie, der Glasverarbeitung sowie in der Halbleiterindustrie. Eine Anlage zur dezentralen H2-Produktion, wie das HydroGIn-System, bietet hierbei ein signifikantes Potenzial an Einsparungen von Ressourcen und Energie, da energieintensive Zwischenschritte wie Kompression, Verflüssigung und Transport vermieden werden. Kann dies realisiert werden, ist somit ein signifikanter Rückgang an Ressourcenbedarf und CO2-Emissionen verbunden. Besonders im Verkehrssektor bieten sich zusätzliche Absatzwege. Bei Erfolg von Brennstoffzellenfahrzeugen bzw. Fahrzeugen mit H2-Verbrennungsmotoren, die eine langstreckentaugliche Alternative zu Elektrofahrzeugen darstellen, ist eine flächendeckende Wasserstoffversorgung erforderlich, für die das angestrebte System geeignet ist.

Das HydroGIn-Konzept offeriert ein hohes Einsparpotential bei ressourcen- und energieintensiven Prozessen in der wasserstoffnutzenden Industrie, die sich aktuell Wasserstoff in der beschriebenen Leistungsklasse kostenintensiv anliefern lassen müssen. Das Einsparpotential betrifft hierbei die Prozesse Verdichtung bzw. Verflüssigung sowie den Transport des Wasserstoffes bei zentraler Produktion.

Die folgende Tabelle beschreibt exemplarisch das jährliche Einsparpotential des HydroGIn-Systems bei Volllast gegenüber der Anlieferung der gleichen H2-Menge aus zentraler großtechnischer Produktion.

Tabelle 1: CO2- und Energieeinsparpotential des HydroGIn-Systems im Vergleich zur Anlieferung von Druckwasserstoff (700 bar)

1) Strombedarf HydroGIn-Anlage 15kW [1]

2) spez. Strombedarf H2-Kompression; 0,548 kWh/m³ (i.N.) [1]

3) spez. Dieselbedarf H2-Transport: 0,101 kWh/m³ (i.N.) [1]

4) Berechnungsmodell GEMIS-Datenbank. Direkte Emissionen zzgl. vorgelagerte Emissionen zzgl. Emissionen durch weitere klimarelevante Gase (Kohlenwasserstoffe durch unvollständige Verbrennung oder durch Entweichen aus undichten Förderanlagen). [2, 3]

 

Quellen:

[1] DBI-GUT, eigene Berechnungen
[2] Gemis Datenbank, http://www.iinas.org/gemis-de.html
[3] Bayerisches Landesamt für Umwelt, Leitfaden für effiziente Energienutzung in Industrie und Gewerbe, 2009

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Jörg Nitzsche
Fachgebietsleiter Gasverfahrenstechnik

  (+49) 3731 - 41 95 331
  (+49) 3731 - 41 95 309

Email anzeigen

  joerg.nitzsche@dbi-gruppe.de