H₂-Netz OST gewinnt weiter an Dynamik – jetzt beteiligen und die Wasserstoffinfrastruktur mitgestalten
Die Gemeinschaftsstudie H2-Netz OST geht in die nächste Phase: Nach einem erfolgreichen Auftaktmeeting mit rund 220 Teilnehmenden und einer sehr positiven Resonanz aus der anschließenden Interessensbekundung beginnt nun die Vertragsphase. Unternehmen, Netzbetreiber und Institutionen sind eingeladen, sich verbindlich an der Studie zu beteiligen und die zukünftige Wasserstoffinfrastruktur in Ostdeutschland aktiv mitzugestalten.
Die hohe Beteiligung und die zahlreichen konstruktiven Rückmeldungen wurden gezielt genutzt, um Inhalte und Methodik der Studie weiterzuentwickeln. Das Studienkonzept wurde geschärft und um zentrale Aspekte ergänzt – darunter ein zusätzliches Arbeitspaket zur Bewertung von Stromnetz- und Systemeffekten sowie eine stärkere Einbindung bestehender Initiativen, insbesondere im Kontext von H₂vorOrt. Ziel ist eine fachlich belastbare und zugleich praxisnahe Grundlage für zukünftige Infrastrukturentscheidungen.
Auch aktuell zeigt sich eine hohe Dynamik: Aus dem Partnerkreis liegen bereits zahlreiche mündliche Zusagen vor, und eine Beteiligung über mehrere Bundesländer hinweg zeichnet sich ab. Insbesondere bei Netzbetreibern, Industrieunternehmen und institutionellen Akteuren besteht großes Interesse an einer aktiven Mitwirkung.
Ziel der Gemeinschaftsstudie ist es, Bedarfe aus Industrie und Energiewirtschaft, Erzeugungsperspektiven sowie infrastrukturelle Entwicklungen systematisch zusammenzuführen und daraus eine abgestimmte Entwicklungsperspektive für eine Wasserstoff-Verteilnetzinfrastruktur in Ostdeutschland abzuleiten. Im Fokus steht die konkrete Frage, wie ein länderübergreifend abgestimmter und wirtschaftlich tragfähiger Ausbau auf Verteilnetzebene umgesetzt werden kann.
Während andere aktuelle Studien insbesondere wirtschaftliche und arbeitsmarktbezogene Potenziale der Wasserstoffwirtschaft analysieren, adressiert H2-Netz OST die praktische Umsetzungsperspektive und schafft damit eine direkte Grundlage für Infrastruktur- und Investitionsentscheidungen.
Vor dem Hintergrund sich weiterentwickelnder regulatorischer Anforderungen – etwa aus Langfristprognosen und Transformationsplanungen – gewinnt eine frühzeitige Abstimmung zwischen den Akteuren weiter an Bedeutung. H2-Netz OST bündelt erstmals eine länderübergreifende ostdeutsche Perspektive und schafft einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für Netzbetreiber, Industrie und Politik.
Mit dem Start der Vertragsphase ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg: Organisationen, die sich beteiligen, können die inhaltliche Ausgestaltung der Studie mitprägen, eigene Perspektiven frühzeitig einbringen und von einer gemeinsamen, abgestimmten Datengrundlage profitieren. Eine breite Beteiligung stärkt die Aussagekraft der Ergebnisse und schafft eine belastbare Grundlage für zukünftige Investitions- und Infrastrukturentscheidungen.
Interessierte Organisationen können sich durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags an der Studie beteiligen und so einen aktiven Beitrag zur Entwicklung einer abgestimmten Wasserstoffinfrastruktur in Ostdeutschland leisten.
Über die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland
In der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland engagieren sich strukturbestimmende Unternehmen, Städte und Landkreise, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und Vermarktung der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturregion Mitteldeutschland.
Über VIONTA
VIONTA gestaltet Energieinfrastruktur mit Blick für Details und Gespür fürs Ganze. Technische Qualität, langjährige Erfahrung und nachhaltiges Denken machen das Engineering-Unternehmen zu einem verlässlichen Partner in einer sich wandelnden Energiewelt. Die Kompetenzfelder: transformieren, planen, betreiben – für die Medien Erd- und Biogas, Wasserstoff und Wärme. vionta.de | Wir verbinden Energien.
Über DBI
Die DBI-Gruppe deckt als unabhängige Unternehmensgruppe des DVGW e.V. die gesamte Wertschöpfungskette von der Gaserzeugung, Speicherung, Transport/ Verteilung bis hin zur effizienten und umweltschonenden Nutzung erneuerbarer Energieträger ab. Die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH, welche 1991 aus den gastechnischen Abteilungen des Deutschen Brennstoffinstituts hervorgegangen ist, vereint sowohl die Entwicklung neuer Technologien zur Nutzung regenerativer gasförmiger Energieträger als auch die Einführung innovativer Technologien in die Praxis. Als forschungsintensives KMU liegt der Schwerpunkt auf innovativem Engineering und Dienstleistungen. Das Tochterunternehmen, die DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg erforscht seit 1997 die grundlagenorientierten Fragestellungen. Aufgrund der Gruppenstruktur erfolgt ein schneller Transfer der Forschungsergebnisse in den Dienstleistungsbereich der Energie- und Gaswirtschaft.
Pressekontakt:
Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH
Cathrin Ecker
E‑Mail: h2netzost[at]dbi-gruppe.de | Telefon: +49 0341-600 16-19 | Web: www.mitteldeutschland.com
VIONTA GmbH
Carmen Schenkel
E‑Mail: h2netzost[at]dbi-gruppe.de | Telefon: +49 0341-27111-7994 | Web: www.vionta.de
DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
Emily Schemmel
E‑Mail: h2netzost[at]dbi-gruppe.de | Telefon: +49 0341-2457-199 | Web: www.dbi-gruppe.de
Weitere Informationen
Kooperationsvertrag
Kooperationsvertrag mit Änderungsanzeige
Leistungsverzeichnis
Finanzierungsmodell
Webseite Europäische Metropolregion Mitteldeutschland
Webseite VIONTA GmbH
Webseite DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
Der DBI Newsletter.
Erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen vom DBI, ganz individuell auf Ihre persönlichen Interessen zugeschnitten.

